3. Minensuchgeschwader

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3. Minensuchgeschwader

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Beitragvon Thetis » Donnerstag 23. Februar 2012, 22:08

Dass die Marine die in Kiel beheimateten Minenjagdboote "Laboe" und "Kulmbach" außer Dienst stellt , ist ja schon seit letztem Jahr bekannt.

Ihre Mannschaften werden auf die verbleibenden Schiffe des dritten Minensuchgeschwaders verteilt.

Jetzt ist es entgültig soweit.

Abschied von der „Laboe“


Das Ostseebad hat bei der Marine bald kein Patenschiff mehr. Das Minenjagdboot „Laboe“ hat am Mittwoch seinen Heimathafen Kiel verlassen und wird am Donnerstag in Wilhelmshaven erwartet. In dem dortigen Marinearsenal wird die 54 Meter lange „Laboe“ im März zusammen mit ihrem Schwesterboot „Kulmbach“ außer Dienst gestellt. Die „Kulmbach“ liegt bereits seit Anfang Februar in Wilhelmshaven.

Die letzte Reise unter der Bundesdienstflagge konnte die „Laboe“ nicht mehr aus eigener Kraft antreten. Das bereits im vergangenen Jahr aus der Fahrbereitschaft genommene Boot hat bereits keine vollzählige Besatzung mehr. Da die gesamte Flotte unter einem Mangel an Unteroffizieren und Mannschaften leidet, wurde die Besatzung der „Laboe“ bereits auf andere Einheiten des 3. Minensuchgeschwaders aufgeteilt. Außerdem wurden Teile der Ausrüstung bereits in Kiel abgebaut. Die letzte Reise begleitete der Kieler Marineschlepper „Lütje Hörn“, der die „Laboe“ durch den Nord-Ostsee-Kanal schleppte.

Die Gemeinde Laboe hat mit dem Abzug der „Laboe“ erstmals seit 40 Jahren bei der Marine kein Patenboot mehr. Am 10. Juni hätte die Gemeinde sogar das 40-jährige Bestehen dieses Patenschaftsverhältnis mit der Marine feiern können. Im Juni 1972 übernahm die Gemeinde erstmals die Patenschaft für das Minensuchboot „Gemma“. Nach der Außerdienststellung des alten Minensuchers übernahm das Ostseebad 1990 die Patenschaft für das damals ganz neue Minenkampfboot „Laboe“, das später zum Minenjagdboot umgebaut wurde.

Die Boote waren bereits im April und Mai dieses Jahres aus der Nutzung genommen worden, um durch die damit einhergehende Bündelung finanzieller und personeller Ressourcen die operationelle Verfügbarkeit der verbleibenden Boote zu erhöhen.

Die Außerdienststellung der erst 1990 von der Kröger Werft in Schacht-Audorf an die Bundesmarine gelieferten Minenjagdbootes „Laboe“ ist eine der ersten Folgen der Strukturreform der Bundeswehr. Sie sieht die Ausmusterung von zwei Schnellbooten in Warnemünde und zwei Minenjagdbooten in Kiel vor. In den kommenden vier Jahren sollen acht weitere Einheiten der beiden Kieler Minensuchgeschwader und die acht letzten Schnellboote des 7. Schnellbootgeschwaders ausgemustert werden. In Kiel wird dann nur das 3. Minensuchgeschwader mit zehn Minenjagd- und Minentaucherfahrzeugen übrig bleiben.

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Re: 3. Minensuchgeschwader

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Beitragvon Thommy206 » Mittwoch 16. Januar 2013, 09:02

Minenjagdboot „Weilheim“ geht auf große Fahrt

Das Minenjagdboot „Weilheim“ hat am 15. Januar seinen Heimathafen Kiel verlassen.
In Nordsee, Ostsee und Atlantik wird sich das zum 3. Minensuchgeschwader gehörige Boot am ständigen Minenabwehr-Verband der NATO beteiligen.
Die „Weilheim“ wird sich am 17. Januar in Gdynia (Polen) dem NATO-Verband SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Counter Measures Group 1) anschließen.
Unter polnischer Führung werden dann Minenjagdeinheiten aus Belgien, den Niederlanden, Norwegen, Deutschland und Polen zusammen arbeiten.
Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Daniel Reuter (33) wird die 42-köpfige Besatzung in den nächsten fünf Monaten an mehreren Manövern in der Ostsee, Nordsee und dem nördlichen Atlantik teilnehmen. Geplant ist zunächst das Manöver „Beneficial Cooperation“; hier wird nach alter Weltkriegsmunition vor den Niederlanden und im Ärmelkanal gesucht.
Werden Altlasten gefunden, werden diese auch beseitigt.

Das Kieler Boot wird sich darüber hinaus auch an dem internationalen Manöver „Joint Warrior“ vor der Küste Schottlands und an „US BALTOPS“ im Bereich der Ostsee beteiligen. Daneben sind Hafenbesuche unter anderem in Den Helder (Niederlande), Zeebrügge (Belgien), Belfast (Nordirland), Reykjavik (Island) und auf den Faroer-Inseln geplant. Zur Kieler Woche 2013 wird der Verband in Kiel erwartet, wo die „Weilheim“ und ihre Besatzung den Einsatz dann beendet.

M 1059(1).jpg
M 1059.jpg

(Quelle: © 2013 Bundeswehr / Jelena Wiedbrauk/Presse- und Informationszentrum Marine)
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Re: 3. Minensuchgeschwader

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Beitragvon 14725 » Mittwoch 16. Januar 2013, 12:29

Thommy206 hat geschrieben:Minenjagdboot „Weilheim“ geht auf große Fahrt

Das Minenjagdboot „Weilheim“ hat am 15. Januar seinen Heimathafen Kiel verlassen.
In Nordsee, Ostsee und Atlantik wird sich das zum 3. Minensuchgeschwader gehörige Boot am ständigen Minenabwehr-Verband der NATO beteiligen. ...

Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Daniel Reuter (33) wird die 42-köpfige Besatzung in den nächsten fünf Monaten an mehreren Manövern in der Ostsee, Nordsee und dem nördlichen Atlantik teilnehmen. ...

Kaleu mit 33 Jahren !!!
Das ist der "Neue Trend " bei der Bundeswehr/Bundesmarine .
Wenn du früher Feldwebel werden wolltest war das mit ungefähr 27 oder 28 Jahren möglich .
Heutzutage sind die Jungs teilweise mit 22 oder 23 Jahren schon Feldwebel.
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Re: 3. Minensuchgeschwader

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Beitragvon wozan » Mittwoch 16. Januar 2013, 18:07

14725 hat geschrieben: Kaleu mit 33 Jahren !!!
Das ist der "Neue Trend " bei der Bundeswehr/Bundesmarine .
Wenn du früher Feldwebel werden wolltest war das mit ungefähr 27 oder 28 Jahren möglich .
Heutzutage sind die Jungs teilweise mit 22 oder 23 Jahren schon Feldwebel.

Hallo Silvio,

wieso "neuer Trend" bei der Bundeswehr/Bundesmarine ? Mag ja sein, dass es zu deiner Zeit während dem Übergang Volksmarine - Deutsche Marine anders war, aber in der Regel waren Berufsunteroffizier der VM mit 22 oder 23 Jahren auch schon Meister. Und wenn sie nach Ableistung ihrer 10 jährigen Dienstzeit als Stabsobermeister entlassen wurden, waren sie auch kaum älter als 28 Jahre ...
Na ja, nun sind ja die Dienstgrade der VM mit denen der heutigen Deutschen Marine bzw. der BW nicht unbedingt gleichzusetzen, weshalb mein Vergleich vielleicht auch etwas hinkt - aber dennoch ...
Bis bald mal wieder Wolfgang :sachsen:
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Re: 3. Minensuchgeschwader

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Beitragvon Thommy206 » Freitag 18. Januar 2013, 09:40

wozan hat geschrieben:
...wieso "neuer Trend" bei der Bundeswehr/Bundesmarine ? Mag ja sein, dass es zu deiner Zeit während dem Übergang Volksmarine - Deutsche Marine anders war, aber in der Regel waren Berufsunteroffizier der VM mit 22 oder 23 Jahren auch schon Meister. Und wenn sie nach Ableistung ihrer 10 jährigen Dienstzeit als Stabsobermeister entlassen wurden, waren sie auch kaum älter als 28 Jahre ..


Kann ich hiermit bestätigen. Ein Kamerad, der mit mir zusammen 1986 als Maat (wir waren 21) entlassen worden ist, war mit 29 nach 3 erfolgreich absolvierten Resi-Lehrgängen OL (allerdings d.R.).
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Re: 3. Minensuchgeschwader

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Beitragvon jambo » Freitag 18. Januar 2013, 18:45

Mit einer entsprechenden beruflichen Vorbildung wird man heutzutage doch schon als Matrose (Gefr., OGefr., HGefr., Maat oder Obermaat) BA (Bootsmanns-Anwärter) eingestellt.
Nach der Grund und Fachausbildung (z.B. Einstellungsdienstgrad Maat) wird man sofort zum Bootsmann befördert,
das kann unter Umständen dazu führen, dass ein HGefr. mit seiner Dienstzeit auf einer seegehenden Einheit mehr Erfahrung hat, wie ein Bootsmann der frisch an Bord kommt.
Das wiederum führt wohl auch zwangsläufig zu Problemen zwischen den Dienstgraden.


Nein, das ist nicht mehr unsere Marine.



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Re: 3. Minensuchgeschwader

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Beitragvon Skipper » Freitag 18. Januar 2013, 19:18

Hallo Jambo,
Du hast schon Recht mit den Fakten.
Trotzdem es ist "unsere" Marine und wir leiden gemeinsam. :ahoi:
PS: Früher war auch nicht alles Gold was glänzt.



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Re: 3. Minensuchgeschwader

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Beitragvon 14725 » Samstag 19. Januar 2013, 13:10

jambo hat geschrieben:Mit einer entsprechenden beruflichen Vorbildung wird man heutzutage doch schon als Matrose (Gefr., OGefr., HGefr., Maat oder Obermaat) BA (Bootsmanns-Anwärter) eingestellt.
Nach der Grund und Fachausbildung (z.B. Einstellungsdienstgrad Maat) wird man sofort zum Bootsmann befördert,
das kann unter Umständen dazu führen, dass ein HGefr. mit seiner Dienstzeit auf einer seegehenden Einheit mehr Erfahrung hat, wie ein Bootsmann der frisch an Bord kommt.
Das wiederum führt wohl auch zwangsläufig zu Problemen zwischen den Dienstgraden.


Nein, das ist nicht mehr unsere Marine.




Jambo , du sprichst mir aus der Seele , genau das was du ansprichst habe ich gemeint .
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Re: 3. Minensuchgeschwader

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Beitragvon Thommy206 » Sonntag 23. Februar 2014, 10:10

Marine wirbt um Nachwuchs

Regen nieselt den 21 jungen Männern und Frauen ins Gesicht.
Als Teilnehmer eines Schnupperkurses der Marine stehen sie auf dem Oberdeck des Minenjagdboots "Herten".
Minenjagdboot Herten.jpg


Bevor die "Herten" ablegt, weist Oberbootsmann Sven Hannoschöck, der an Bord für die Antriebstechnik zuständig ist, die Teilnehmer ein: "Gerade hier oben im Außenbereich müsst ihr bitte auf euch aufpassen. Da gibt's einen ganz tollen Marinespruch: eine Hand für's Schiff, die andere Hand für euch selber."
Er erklärt den Teilnehmern, dass die "Herten" ein Minenjagdboot ist, das normalerweise Seeräume überwache und sehr langsam ein Seegebiet abfahre, um Seewege freizuräumen. Hannoschöck ermutigt die Teilnehmer, Fragen zu stellen: "Wie gesagt, ist alles für euch!".
Er führt sie gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Besatzung in kleinen Gruppen durch das Minenjagdboot.
Bei einem Tiefgang von drei Metern ist die "Herten" 54 Meter lang und neun Meter breit.

Auf der "Herten" sind 15 junge Männer und sechs junge Frauen aus ganz Deutschland dabei, die zur Ablegestelle nach Kiel gekommen sind.
Die meisten kennen jemanden, der bei der Bundeswehr ist und sind neugierig auf die Marine.
Der Ansprechpartner für die jungen Kursteilnehmer ist Kapitänleutnant Klaus-Uwe Haber, der Leiter des Truppenbesuchszentrums.
In drei Tagen soll den jungen Frauen und Männern auf der "Herten" theoretisch und praktisch ein Einblick in die Arbeit der Marine vermittelt werden.

Im vergangenen Jahr organisierte Haber die erste große Personaloffensive der Marine. Es gab 1.000 Bewerbungen auf 790 Plätze. Am Ende kamen rund 580, von denen sich nach Habers Aussage dann 330 für die Marine beworben haben. Für ihn sei das ein messbarer Erfolg. (30% ???) Insgesamt müsse die Marine jedoch in der Fläche, auch südlich von den Küsten, präsenter werden. Es werde daran gearbeitet, die Marine in der Werbung in den Medien und mit Informationsständen auf Messen stärker zu vertreten, sagt Haber.

Quelle: marine.de
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Re: 3. Minensuchgeschwader

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Beitragvon Thommy206 » Montag 31. März 2014, 08:38

Rauch auf Minenjagdboot in Kiel sorgte für Feuerwehreinsatz

Starke Rauchentwicklung auf dem deutschen Minenjagdboot M 1067 “Bad Rappenau” der Frankenthal-Klasse sorgte am 28.3. für einen Großeinsatz der Feuerwehr im Kieler Tirpitzhafen. Kurz vor 12 Uhr hatten Besatzungsmitglieder des Minentauchereinsatzbootes die Bundeswehr-Feuerwehr alarmiert.
Die im Marinestützpunkt stationierten Einsatzkräfte waren nach wenigen Minuten mit Löschfahrzeugen vor Ort.
Zur Sicherheit alarmierte die Bundeswehr auch die Kieler Berufsfeuerwehr.
Diese schickte einen Löschzug, auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Suchsdorf unterstützten den Einsatz, der bis 13.30 Uhr dauerte.
Die Ursache der Rauchentwicklung war bis heute noch ebenso unklar wie die Höhe des Sachschadens.Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Die knapp 55 Meter lange „Bad Rappenau“ fährt im 3.Minensuchgeschwader der 1. Einsatzflottille als Minentauchereinsatzboot und war gerade erst von einer mehrmonatigen Werftüberholung nach Kiel zurückgekehrt.

Quelle:
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Beitragvon Thommy206 » Mittwoch 17. März 2021, 13:12

die "Baltic Mine Countermeasures Squadron Exercise" hat begonnen. Unter deutscher Führung üben fünf NATO-Partner die Minenabwehr.

Das 3. Minensuchgeschwader aus Kiel hat die Minenjagdboote „Fulda“, „Bad Rappenau“ und „Grömitz“ für das Manöver abgeteilt.
Der Tender „Elbe“ aus dem Unterstützungsgeschwader begleitet die Übung als Flagg- und Führungsschiff.

Marine.jpg

150 deutsche Soldatinnen und Soldaten sind daran mitbeteiligt, geführt von der stellvertretenden Kommandeurin des Geschwaders, Fregattenkapitän Inka von Puttkamer.
Letztere hat auch das Kommando über den gesamten Manöververband.
Die NATO-Partner Belgien, Dänemark, Lettland und Litauen schließen sich dem deutschen Geschwader für das zweiwöchige Manöver an. Die internationale Übung verfolgt das generelle Ziel, die Zusammenarbeit der Seestreitkräfte im Ostseeraum weiter zu vertiefen.
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